24. April 2026
Im medizinischen Kontext begegnen Patienten häufig den Begriffen Indica, Sativa und Hybride. Diese Einteilung stammt aus der Botanik — für die Therapieplanung ist jedoch das Cannabinoid- und Terpenprofil entscheidender.
Cannabis indica wird klassisch mit sedierenden, körperberuhigenden Effekten assoziiert. Die Pflanzen sind kompakter und harzreicher, die Blütezeit kürzer.
Cannabis sativa wird mit aktivierenden, stimmungsaufhellenden Effekten in Verbindung gebracht. Pflanzen wachsen höher und haben eine längere Wachstumsphase.
Hybride sind Kreuzungen beider Typen und dominieren heute den Markt.
Die botanische Klassifikation sagt wenig über die tatsächliche Wirkung aus. Entscheidend sind:
Terpene sind aromatische Verbindungen, die die Wirkung von Cannabinoiden modulieren:
Der Wechsel auf eine neue Sorte sollte immer mit einer niedrigen Dosis beginnen. Die individuelle Reaktion auf Terpene und Cannabinoid-Profile variiert erheblich. Was für einen Patienten gut wirkt, kann für einen anderen ungeeignet sein. Ihr Arzt und Ihre Apotheke können bei der Auswahl beraten.
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